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10.01.2020 Hier & Heute 0 Kommentare

Tierschutz-Verstöße im Allgäu: „Stimmt da das Kontrollsystem noch?“

Auf dem Bauernhof in einem Ortsteil von Dietmannsried (Oberallgäu), bei dem massive Verstöße gegen das Tierwohl festgestellt worden sind (wir berichteten), musste am Donnerstag ein Rind notgeschlachtet werden. Außerdem ist etwa die Hälfte der 480 Milchkühe und 100 Kälber in so schlechtem Zustand, dass der Landwirt die Anordnung bekommen hat, die Tiere umgehend von Ärzten behandeln zu lassen. Der schwäbische Bauernverbands-Präsident Alfred Enderle aus Wertach (Oberallgäu) kann nicht nachvollziehen, warum es trotz mehrerer Kontrollen im vergangenen Jahr zu diesen Zuständen im Stall gekommen ist. „Stimmt da das Kontrollsystem noch?“, fragt er.

Sollte der Landwirt die Rinder nicht umgehend behandeln lassen, droht ihm ein Tierhaltungsverbot. Wie berichtet, hatten am Mittwoch zehn Mitarbeiter des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und das Veterinäramt Oberallgäu den Rinderbetrieb im Gemeindegebiet von Dietmannsried unter die Lupe genommen und dabei unhaltbare

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