Toller Ausflug
08.11.2018 Land & Leute

Ottobeurer Schüler mit eigenem Beitrag bei Filmfestival in Rom

Mit einem Film über zwei Freundinnen hat die Italienischklasse der 10. Jahrgangsstufe des Rupert-Ness-Gymnasiums Ottobeuren am 1. Europäischen Filmfestival "Mamma Roma" in Guidonia/Italien teilgenommen.

Auch wenn die Ottobeurer bei der Preisverleihung leer ausgegangen sind, war es doch ein großes Erlebnis. Vier Schülerinnen und zwei Lehrkräfte sind zum Festival nach Rom geflogen.

Zu Mitmachen animiert hatte die Klasse Italienischlehrerin Paola Bernabei. Sie erzählte den Schülern von einem Filmprojekt am Partner-Gymnasium ISS Majorana in Guidonia Montecelio bei Tivoli, zu dem verschiedene Länder aus ganz Europa anreisen würden. Die Ottobeurer sollten Deutschland vertreten. Die Dreharbeiten starteten in der letzten Schulwoche vor den großen Ferien. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten wie 40 Grad im Schatten "und keinem Colosseum vor Ort", mit denen die jungen Filmemacher zu kämpfen hatten, zogen sie schließlich durch ganz Ottobeuren, um an malerischen Plätzen zu drehen. Das waren zum Beispiel das Diether-Kunerth-Museum, die Basilika oder die Pizzeria Little Italy.

Alle gedrehten Szenen hat während der Sommerferien Deutschlehrer Heinz Köster zusammengeschnitten zu einem Film über zwei Freundinnen, die mithilfe einer Zeitmaschine tolle Abenteuer im alten Italien erleben - alles auf Italienisch. Der von den Ottobeurern gedrehte Kurzfilm war dann der einzige in italienischer Sprache, alle anderen liefen in der Muttersprache der jeweiligen Nation und mit englischen Untertiteln unterlegt.

Vorführung mit Klavierbegleitung

Bei der Vorführung auf dem Festival begleitete eine Schülerin den Film live auf dem Klavier. Unter norwegischen, finnischen, türkischen, spanischen, rumänischen, französischen und italienischen Gästen seien sie die einzige deutsche Delegation gewesen, berichten die Schüler. An den folgenden Tagen standen tagsüber Ausflüge auf dem Programm. Außerdem gab es einen Workshop über italienische Filmgeschichte, gehalten von einer italienischen Schauspielerin und Regisseurin. Die Ottobeurer knüpften Kontakte mit Schülern aus den verschiedenen europäischen Ländern und genossen große Gastfreundschaft in ihren Gastfamilien.

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