Winterwetter
07.01.2019 Hier & Heute

Nach den heftigen Schneefällen: Jetzt kommt Sturmtief Benjamin

Nach den heftigen Schneefällen vom Wochenende mit teils massiven Verkehrsbehinderungen hat sich die Situation am Montag zwar entspannt. Es gebe allerdings noch keinen Grund zur allgemeinen Entwarnung, heißt es von den Wetterdiensten. Denn bereits für Dienstag komme Sturmtief Benjamin bis zu den Alpen voran und könne vor allem in höheren Lagen für viel Neuschnee und böigen Wind samt Schneeverwehungen sorgen. In tiefen Lagen kann es auch bei Regen oder Schneeregen bleiben – beispielsweise am Bodensee.

Im Laufe des heutigen Abends soll die Schneefallgrenze wieder weiter sinken. „Am Mittwoch gibt es dann Schneegestöber, vielleicht mit kurzen Winteregewittern und gefährlicher Straßenglätte“, prognostiziert Diplom-Meteorologe Joachim Schug von Meteogroup im Schweizerischen Appenzell. Im Laufe des Donnerstags werde sich das Wetter nur allmählich und vorübergehend beruhigen.

In den Allgäuer Alpen hat sich der Schnee inzwischen etwas gesetzt und die Lawinengefahr ist auf Stufe drei („erheblich“) zurückgegangen. Erneute Niederschläge und Sturm könnten die Situation aber rasch wieder verschärfen. In den Hochlagen der Allgäuer Alpen liegen inzwischen über zwei Meter Schnee, auf der Zugspitze sind es sogar drei. Im östlichen Teil der bayerischen Alpen waren die Schneefälle der vergangenen Tage noch deutlich ergiebiger als in den Allgäuer Alpen.

So hält der Winter das Allgäu im Griff

Das Allgäu im Winterkleid: Die tief eingeschneite Region ist vielen eine Freude, anderen dagegen eine Last. Auf den Straßen muss mit Behinderungen und Gefahren gerechnet werden. Ralf Lienert
Das Allgäu im Winterkleid: Die tief eingeschneite Region ist vielen eine Freude, anderen dagegen eine Last. Auf den Straßen muss mit Behinderungen und Gefahren gerechnet werden. Ralf Lienert
Das Allgäu im Winterkleid: Die tief eingeschneite Region ist vielen eine Freude, anderen dagegen eine Last. Auf den Straßen muss mit Behinderungen und Gefahren gerechnet werden. Ralf Lienert
Das Allgäu im Winterkleid: Die tief eingeschneite Region ist vielen eine Freude, anderen dagegen eine Last. Auf den Straßen muss mit Behinderungen und Gefahren gerechnet werden. Ralf Lienert
Das Allgäu im Winterkleid: Die tief eingeschneite Region ist vielen eine Freude, anderen dagegen eine Last. Auf den Straßen muss mit Behinderungen und Gefahren gerechnet werden. Ralf Lienert
Das Allgäu im Winterkleid: Die tief eingeschneite Region ist vielen eine Freude, anderen dagegen eine Last. Auf den Straßen muss mit Behinderungen und Gefahren gerechnet werden. Ralf Lienert
Das Allgäu im Winterkleid: Die tief eingeschneite Region ist vielen eine Freude, anderen dagegen eine Last. Auf den Straßen muss mit Behinderungen und Gefahren gerechnet werden. Ralf Lienert
Das Allgäu im Winterkleid: Die tief eingeschneite Region ist vielen eine Freude, anderen dagegen eine Last. Auf den Straßen muss mit Behinderungen und Gefahren gerechnet werden. Ralf Lienert
Das Allgäu im Winterkleid: Die tief eingeschneite Region ist vielen eine Freude, anderen dagegen eine Last. Auf den Straßen muss mit Behinderungen und Gefahren gerechnet werden. Ralf Lienert
Das Allgäu im Winterkleid: Die tief eingeschneite Region ist vielen eine Freude, anderen dagegen eine Last. Auf den Straßen muss mit Behinderungen und Gefahren gerechnet werden. Ralf Lienert
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Das Allgäu im Winterkleid: Die tief eingeschneite Region ist vielen eine Freude, anderen dagegen eine Last. Auf den Straßen muss mit Behinderungen und Gefahren gerechnet werden. Karl-Josef Hildenbrand
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Das Allgäu im Winterkleid: Die tief eingeschneite Region ist vielen eine Freude, anderen dagegen eine Last. Auf den Straßen muss mit Behinderungen und Gefahren gerechnet werden. Karl-Josef Hildenbrand
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Das Allgäu im Winterkleid: Die tief eingeschneite Region ist vielen eine Freude, anderen dagegen eine Last. Auf den Straßen muss mit Behinderungen und Gefahren gerechnet werden. Karl-Josef Hildenbrand
Das Allgäu im Winterkleid: Die tief eingeschneite Region ist vielen eine Freude, anderen dagegen eine Last. Auf den Straßen muss mit Behinderungen und Gefahren gerechnet werden. Ralf Lienert
Das Allgäu im Winterkleid: Die tief eingeschneite Region ist vielen eine Freude, anderen dagegen eine Last. Auf den Straßen muss mit Behinderungen und Gefahren gerechnet werden. Ralf Lienert
Das Allgäu im Winterkleid: Die tief eingeschneite Region ist vielen eine Freude, anderen dagegen eine Last. Auf den Straßen muss mit Behinderungen und Gefahren gerechnet werden. Ralf Lienert
Das Allgäu im Winterkleid: Die tief eingeschneite Region ist vielen eine Freude, anderen dagegen eine Last. Auf den Straßen muss mit Behinderungen und Gefahren gerechnet werden. Ralf Lienert
Das Allgäu im Winterkleid: Die tief eingeschneite Region ist vielen eine Freude, anderen dagegen eine Last. Auf den Straßen muss mit Behinderungen und Gefahren gerechnet werden. Ralf Lienert
Das Allgäu im Winterkleid: Die tief eingeschneite Region ist vielen eine Freude, anderen dagegen eine Last. Auf den Straßen muss mit Behinderungen und Gefahren gerechnet werden. Ralf Lienert
Das Allgäu im Winterkleid: Die tief eingeschneite Region ist vielen eine Freude, anderen dagegen eine Last. Auf den Straßen muss mit Behinderungen und Gefahren gerechnet werden. Ralf Lienert

„Wir haben beste Pistenverhältnisse“, sagt Oberstdorfs Alpinberater Moritz Zobel. Allein in und rund um Deutschlands südlichste Marktgemeinde seien inzwischen 66 Kilometer Loipen gespurt. Einige Wege in die südlichen Seitentäler Oberstdorfs waren allerdings gestern wegen Lawinengefahr noch gesperrt.

Am Nachmittag sollten kontrollierte Entladungen von Lawinenstrichen durch Sprengungen aus dem Hubschrauber stattfinden. Am späten Nachmittag hieß es aus dem Oberstdorfer Ordnungsamt, dass mehrere Lawinensprengungen erfolgreich gewesen seien. Heute könnten voraussichtlich alle Winterwanderwege wieder geräumt werden – mit einer Ausnahme: Die Hangstraße am Christlesee bleibe vorerst gesperrt.

Dass am Wochenende ausgerechnet der Kreis Lindau besonders von Behinderungen durch Neuschnee betroffen war, könnte laut Meteorologe Schug an Temperaturen knapp über null Grad liegen. „Dadurch wurde der Schnee dort nass und schwer.“   Entsprechend sei es zu Schneebruch von Bäumen und Ästen gekommen. 

 In einigen Gemeinden de Unterallgäus war es seit Freitag nicht möglich, alle Mülltonnen zu leeren. Für die Müllabfuhr habe es seit Freitag in manchen Straßen oder Weilern kein Durchkommen gegeben, sagte Edgar Putz von der Kommunalen Abfallwirtschaft im Unterallgäu. Wie lange das so bleibt, hänge vom Wetter ab. „Leider ist es deshalb auch nicht möglich, Extratouren zu fahren und die Mülltonnen nach zu leeren“, so Putz. Nach den Schulausfällen im Allgäu wegen der schwierigen Verkehrsverhältnisse soll am Dienstag wieder überall regulärer Unterricht stattfinden.


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