AZ-Serie (3)
23.11.2018 Wissen & Quizzen

Im Kemptener Untergrund: Nase zu - jetzt geht's in die Kanalisation. Von Ratten, Gold und einer Leiche

Ob Keller, Kanalisation oder Gruft: Unser Fotograf Ralf Lienert traut sich in den Kemptener Untergrund! Im dritten Teil unserer Serie nimmt er das Kemptener Kanalnetz unter die Lupe. Auf rund 280 Kilometer zieht es sich unter der Stadt hin - mit über 10.000 Zugängen in die Unterwelt.

Ratten, Gold und eine Leiche. Das sind normalerweise die Zutaten für einen nervenzehrenden Krimi. Spannend ist aber auch die Kemptener Unterwelt. Dort sind 280 Kilometer Kanäle verbuddelt. Darin fließen nicht nur 8,6 Millionen Kubikmeter Abwässer zum Klärwerk nach Schlatt weiß Andreas Baur. In der Leitstelle des Kemptener Kommunalunternehmens (KKU) blickt er auf seinen Monitoren in eine Reihe von Regenüberlaufbecken. „Manchmal bekommen wir Anrufe, dass Ratten gesehen werden“, sagt Baur, der seinen Job seit 25 Jahren macht.

Er ruft dann eine Spezialfirma an, die das Netz sehr gut kennt. Die Rattenbekämpfung läuft im Wechsel jährlich auf der Ost- und Westseite der Iller. Die meisten Kanäle sind so klein, dass ohnehin kein Mensch rein kann: „Meist nur 13 bis 30 Zentimeter.“ Da wird es dann schwierig, den verlorenen Ehering oder den goldenen Ohrstecker zu finden. „Wir prüfen jedes Jahr zehn Prozent unserer Leitungen mit Spezialkameras“, sagt Baur. Aber Schmuckstücke verschwinden meist auf dem Weg nach Schlatt. Das Gold bleibt im Kemptener Untergrund. 

Die Kemptener Kanalisation

280 Kilometer Kanäle sind unter Kempten verbuddelt. Darin fließen 8,6 Millionen Kubikmeter Abwässer zum Klärwerk nach Schlatt. Adolf Horchler war von 1881 bis 1919 Bürgermeister und gilt als Wegbereiter für das heutige Wassernetz. Er ließ Frischwasserleitungen und Abwasserkanäle anlegen. Bis dahin war der Schlangenbach der Kanal der Stadt. Ralf Lienert
280 Kilometer Kanäle sind unter Kempten verbuddelt. Darin fließen 8,6 Millionen Kubikmeter Abwässer zum Klärwerk nach Schlatt. Adolf Horchler war von 1881 bis 1919 Bürgermeister und gilt als Wegbereiter für das heutige Wassernetz. Er ließ Frischwasserleitungen und Abwasserkanäle anlegen. Bis dahin war der Schlangenbach der Kanal der Stadt. Ralf Lienert
280 Kilometer Kanäle sind unter Kempten verbuddelt. Darin fließen 8,6 Millionen Kubikmeter Abwässer zum Klärwerk nach Schlatt. Adolf Horchler war von 1881 bis 1919 Bürgermeister und gilt als Wegbereiter für das heutige Wassernetz. Er ließ Frischwasserleitungen und Abwasserkanäle anlegen. Bis dahin war der Schlangenbach der Kanal der Stadt. Ralf Lienert
280 Kilometer Kanäle sind unter Kempten verbuddelt. Darin fließen 8,6 Millionen Kubikmeter Abwässer zum Klärwerk nach Schlatt. Adolf Horchler war von 1881 bis 1919 Bürgermeister und gilt als Wegbereiter für das heutige Wassernetz. Er ließ Frischwasserleitungen und Abwasserkanäle anlegen. Bis dahin war der Schlangenbach der Kanal der Stadt. Ralf Lienert
280 Kilometer Kanäle sind unter Kempten verbuddelt. Darin fließen 8,6 Millionen Kubikmeter Abwässer zum Klärwerk nach Schlatt. Adolf Horchler war von 1881 bis 1919 Bürgermeister und gilt als Wegbereiter für das heutige Wassernetz. Er ließ Frischwasserleitungen und Abwasserkanäle anlegen. Bis dahin war der Schlangenbach der Kanal der Stadt. Ralf Lienert
280 Kilometer Kanäle sind unter Kempten verbuddelt. Darin fließen 8,6 Millionen Kubikmeter Abwässer zum Klärwerk nach Schlatt. Adolf Horchler war von 1881 bis 1919 Bürgermeister und gilt als Wegbereiter für das heutige Wassernetz. Er ließ Frischwasserleitungen und Abwasserkanäle anlegen. Bis dahin war der Schlangenbach der Kanal der Stadt. Ralf Lienert
280 Kilometer Kanäle sind unter Kempten verbuddelt. Darin fließen 8,6 Millionen Kubikmeter Abwässer zum Klärwerk nach Schlatt. Adolf Horchler war von 1881 bis 1919 Bürgermeister und gilt als Wegbereiter für das heutige Wassernetz. Er ließ Frischwasserleitungen und Abwasserkanäle anlegen. Bis dahin war der Schlangenbach der Kanal der Stadt. Ralf Lienert
280 Kilometer Kanäle sind unter Kempten verbuddelt. Darin fließen 8,6 Millionen Kubikmeter Abwässer zum Klärwerk nach Schlatt. Adolf Horchler war von 1881 bis 1919 Bürgermeister und gilt als Wegbereiter für das heutige Wassernetz. Er ließ Frischwasserleitungen und Abwasserkanäle anlegen. Bis dahin war der Schlangenbach der Kanal der Stadt. Ralf Lienert
280 Kilometer Kanäle sind unter Kempten verbuddelt. Darin fließen 8,6 Millionen Kubikmeter Abwässer zum Klärwerk nach Schlatt. Adolf Horchler war von 1881 bis 1919 Bürgermeister und gilt als Wegbereiter für das heutige Wassernetz. Er ließ Frischwasserleitungen und Abwasserkanäle anlegen. Bis dahin war der Schlangenbach der Kanal der Stadt. Ralf Lienert
280 Kilometer Kanäle sind unter Kempten verbuddelt. Darin fließen 8,6 Millionen Kubikmeter Abwässer zum Klärwerk nach Schlatt. Adolf Horchler war von 1881 bis 1919 Bürgermeister und gilt als Wegbereiter für das heutige Wassernetz. Er ließ Frischwasserleitungen und Abwasserkanäle anlegen. Bis dahin war der Schlangenbach der Kanal der Stadt. Ralf Lienert
280 Kilometer Kanäle sind unter Kempten verbuddelt. Darin fließen 8,6 Millionen Kubikmeter Abwässer zum Klärwerk nach Schlatt. Adolf Horchler war von 1881 bis 1919 Bürgermeister und gilt als Wegbereiter für das heutige Wassernetz. Er ließ Frischwasserleitungen und Abwasserkanäle anlegen. Bis dahin war der Schlangenbach der Kanal der Stadt. Ralf Lienert

Die Rohre waren früher aus Gusseisen, dann aus Beton oder Kunststoff und heute aus Glasfaser. Für Verstopfungen sorgen oft Baustoffreste, die einfach in den Gulli gespült werden oder zu viel Fett aus der Gastronomie. „Wir haben eine Satzung, in der klar drin steht, dass Fette, Öl, Benzin oder Medikamente nicht eingeleitet werden dürften“, sagt Christan Lakeberg, Abteilungsleiter Abwasser beim KKU.

Sechs Regenüberlaufbecken und eine Reihe von Regenüberläufen trennen das Schmutzwasser vom Oberflächenwasser. Das darf dann auch direkt in die Iller fließen. Damit niemand hineinkriechen kann, versperren dicke Gitter die Rohre.

Adolf Horchler war von 1881 bis 1919 Bürgermeister und gilt als Wegbereiter für das heutige Wassernetz. Er ließ Frischwasserleitungen und Abwasserkanäle anlegen. Bis dahin war der Schlangenbach der Kanal der Stadt.

Im Keller des KKU in der Kaufbeurer Straße lagern die Kanalakten über alle Kemptener Häuser und darin findet sich auch eine schauerliche Geschichte aus der Mitte des 20. Jahrhunderts. Bewohner der Brandstatt klagten damals über einen schlechten Abfluss und dauernde Geruchsbelästigung. Also rückten die Kanalspezialisten der Stadt Kempten an und stießen in einem ganz schmalen Durchgang zwischen zwei Häusern auf den alten Schlangenbach. Sie wuchteten die dicken Steinplatten hoch und fanden schnell den Grund für die Verstopfung: Eine stark verweste Leiche blockierte den Kanal.

Hier geht's zu Teil l und Teil ll unserer Serie im Kemptener Untergrund.

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