Hut ab, Frau Doktor!
03.05.2018 Land & Leute

Diese Allgäuerin gehört zu den besten jungen Forschern weltweit - und lebt ihren Traum in Australien

Die Memmingerin Dr. Elena Schneider-Futschik ist erst 29 Jahre alt, doch schon eine der weltweit besten jungen Forscherinnen auf ihrem Gebiet. Die Allgäuerin lebt in Australien und forscht dort an einem Medikament gegen die Lungenkrankheit Mukoviszidose. Inzwischen leitet sie an der Universität Melbourne eigene klinische Studien und erklärt den Australiern gerade das Problem mit Feinstaub. Wie es so weit kam, weshalb sie auf Allgäuer Emmentaler auch in "Down Under" nicht verzichten muss und warum sie demnächst zur Nobelpreisträger-Tagung in Lindau zurück in die Region kommt, erfährst Du hier.

Etwa 70.000 Menschen weltweit leiden an Mukoviszidose. Sie plagen sich unter anderem mit Atemproblemen und Verdauungsstörungen, ihre Organe werden von zähem Schleim befallen. Noch immer ist die angeborene Stoffwechselkrankheit nicht heilbar, die Lebenserwartung der Betroffenen erheblich verkürzt. Die Memmingerin Dr. Elena Schneider-Futschik will das ändern. Sie forscht am Lungenfachzentrum der Uni Melbourne an dem erst 2012 zugelassenen Medikament Ivacaftor, das Tausenden kranken Menschen Hoffnung geben soll. 

Dass sie ihr Weg einmal so weit führen wird, ist der jungen Allgäuerin selbst nicht klar, als sie 2008 nach ihrem Einser-Abi am Bernhard-Strigel-Gymnasium in Memmingen ein Pharmazie-Studium an der Uni Innsbruck beginnt. "Medikamente und Medizin haben mich schon immer interessiert. Allerdings dachte ich erst, dass man damit nur in eine Apotheke gehen kann, und das wollte ich auf keinen Fall."

Schon während des Studiums in Österreich wird klar, dass sie zu den Talentiertesten überhaupt auf ihrem Gebiet gehört. Als ihre Diplomarbeit ansteht, organisiert sie sich selbst eine Stelle in einem Forschungslabor an der Monash University in Melbourne. "Ich wusste, dass die Monash nach Harvard als zweitbeste Pharmazie-Uni gilt", sagt sie im allgaeu.life-Interview.

Für die Liebe nach Australien

Doch es gibt noch einen Grund, warum es die Memmingerin ins Land der Koalas und Kängurus zieht. Während eines Schüleraustauschs vor elf Jahren lernt sie den Australier Derrick kennen. Der junge Aussie mit deutschen Wurzeln lebt mit seiner Familie in der Nähe von Melbourne. "Nach einer Party hat er über Freunde von Freunden von Freunden meine Handynummer herausbekommen", erzählt sich lachend.

Vor vier Jahren heiraten die beiden, zunächst in Derricks Heimat, später dann kirchlich in Illerbeuren im Unterallgäu. "Für uns war klar, dass wir es so organisieren, dass er mit seinem Job nach Europa kommen kann oder ich eben nach Australien", sagt Elena.

Schon während ihrer Diplomarbeit bekommt sie ein Leistungsstipendium für ihre Promotion in "Down Under" angeboten. Ihre Doktorarbeit über Ivacaftor verteidigt sie vor einer renommierten US-Forscherin und der Präsidentin der europäischen Mukoviszidose-Gesellschaft mit dem Ergebnis "summa cum laude". Anschließend wechselt Dr. Elena als Research Officer und klinische Pharmazeutin ans Lungenfachzentrum der University of Melbourne, wo sie ihre eigenen Studien leitet, zu Atemwegserkrankungen forscht und an der Entwicklung von neuen Antibiotika beteiligt ist.

Beruflich könnte es kaum besser laufen, aber auch privat hat die Allgäuerin in Australien ihr Glück gefunden."Ich liebe das Leben in Melbourne", verrät sie allgaeu.life. "Es ist eine wahnsinnig junge, weltoffene Stadt. Es leben so viele junge Menschen aus allen Kulturen dort, aus den USA, Asien oder Europa." 

Leben und arbeiten in Australien

Die Memmingerin Elena Schneider lebt mit ihrem Mann direkt in der City von Melbourne. Das ist zwar alles andere als günstig, doch angesichts der riesigen Entfernungen in Australien ein großer Vorteil. Pendler, die täglich vier bis fünf Stunden auf dem Weg von und zu ihrer Arbeit verbringen, sind in der 4,7-Millionen-Metropole keine Seltenheit. "Außerdem gibt's in der City keine giftigen Schlangen, wie etwa im Garten von Derricks Eltern", lacht sie. Auch wenn sie nicht wirklich Angst vor den Kriechtieren habe – "zweimal mit dem Fuß stampfen, dann verziehen die sich schon." So oft wie möglich geht es deshalb zu Ausflügen hinaus in die Wildnis, die Berge und ans Meer. privat
Die Memmingerin Elena Schneider lebt mit ihrem Mann direkt in der City von Melbourne. Das ist zwar alles andere als günstig, doch angesichts der riesigen Entfernungen in Australien ein großer Vorteil. Pendler, die täglich vier bis fünf Stunden auf dem Weg von und zu ihrer Arbeit verbringen, sind in der 4,7-Millionen-Metropole keine Seltenheit. "Außerdem gibt's in der City keine giftigen Schlangen, wie etwa im Garten von Derricks Eltern", lacht sie. Auch wenn sie nicht wirklich Angst vor den Kriechtieren habe – "zweimal mit dem Fuß stampfen, dann verziehen die sich schon." So oft wie möglich geht es deshalb zu Ausflügen hinaus in die Wildnis, die Berge und ans Meer. privat
Die Memmingerin Elena Schneider lebt mit ihrem Mann direkt in der City von Melbourne. Das ist zwar alles andere als günstig, doch angesichts der riesigen Entfernungen in Australien ein großer Vorteil. Pendler, die täglich vier bis fünf Stunden auf dem Weg von und zu ihrer Arbeit verbringen, sind in der 4,7-Millionen-Metropole keine Seltenheit. "Außerdem gibt's in der City keine giftigen Schlangen, wie etwa im Garten von Derricks Eltern", lacht sie. Auch wenn sie nicht wirklich Angst vor den Kriechtieren habe – "zweimal mit dem Fuß stampfen, dann verziehen die sich schon." So oft wie möglich geht es deshalb zu Ausflügen hinaus in die Wildnis, die Berge und ans Meer. privat
Die Memmingerin Elena Schneider lebt mit ihrem Mann direkt in der City von Melbourne. Das ist zwar alles andere als günstig, doch angesichts der riesigen Entfernungen in Australien ein großer Vorteil. Pendler, die täglich vier bis fünf Stunden auf dem Weg von und zu ihrer Arbeit verbringen, sind in der 4,7-Millionen-Metropole keine Seltenheit. "Außerdem gibt's in der City keine giftigen Schlangen, wie etwa im Garten von Derricks Eltern", lacht sie. Auch wenn sie nicht wirklich Angst vor den Kriechtieren habe – "zweimal mit dem Fuß stampfen, dann verziehen die sich schon." So oft wie möglich geht es deshalb zu Ausflügen hinaus in die Wildnis, die Berge und ans Meer. privat
Die Memmingerin Elena Schneider lebt mit ihrem Mann direkt in der City von Melbourne. Das ist zwar alles andere als günstig, doch angesichts der riesigen Entfernungen in Australien ein großer Vorteil. Pendler, die täglich vier bis fünf Stunden auf dem Weg von und zu ihrer Arbeit verbringen, sind in der 4,7-Millionen-Metropole keine Seltenheit. "Außerdem gibt's in der City keine giftigen Schlangen, wie etwa im Garten von Derricks Eltern", lacht sie. Auch wenn sie nicht wirklich Angst vor den Kriechtieren habe – "zweimal mit dem Fuß stampfen, dann verziehen die sich schon." So oft wie möglich geht es deshalb zu Ausflügen hinaus in die Wildnis, die Berge und ans Meer. privat
Die Memmingerin Elena Schneider lebt mit ihrem Mann direkt in der City von Melbourne. Das ist zwar alles andere als günstig, doch angesichts der riesigen Entfernungen in Australien ein großer Vorteil. Pendler, die täglich vier bis fünf Stunden auf dem Weg von und zu ihrer Arbeit verbringen, sind in der 4,7-Millionen-Metropole keine Seltenheit. "Außerdem gibt's in der City keine giftigen Schlangen, wie etwa im Garten von Derricks Eltern", lacht sie. Auch wenn sie nicht wirklich Angst vor den Kriechtieren habe – "zweimal mit dem Fuß stampfen, dann verziehen die sich schon." So oft wie möglich geht es deshalb zu Ausflügen hinaus in die Wildnis, die Berge und ans Meer. privat
Die Memmingerin Elena Schneider lebt mit ihrem Mann direkt in der City von Melbourne. Das ist zwar alles andere als günstig, doch angesichts der riesigen Entfernungen in Australien ein großer Vorteil. Pendler, die täglich vier bis fünf Stunden auf dem Weg von und zu ihrer Arbeit verbringen, sind in der 4,7-Millionen-Metropole keine Seltenheit. "Außerdem gibt's in der City keine giftigen Schlangen, wie etwa im Garten von Derricks Eltern", lacht sie. Auch wenn sie nicht wirklich Angst vor den Kriechtieren habe – "zweimal mit dem Fuß stampfen, dann verziehen die sich schon." So oft wie möglich geht es deshalb zu Ausflügen hinaus in die Wildnis, die Berge und ans Meer. privat
Die Memmingerin Elena Schneider lebt mit ihrem Mann direkt in der City von Melbourne. Das ist zwar alles andere als günstig, doch angesichts der riesigen Entfernungen in Australien ein großer Vorteil. Pendler, die täglich vier bis fünf Stunden auf dem Weg von und zu ihrer Arbeit verbringen, sind in der 4,7-Millionen-Metropole keine Seltenheit. "Außerdem gibt's in der City keine giftigen Schlangen, wie etwa im Garten von Derricks Eltern", lacht sie. Auch wenn sie nicht wirklich Angst vor den Kriechtieren habe – "zweimal mit dem Fuß stampfen, dann verziehen die sich schon." So oft wie möglich geht es deshalb zu Ausflügen hinaus in die Wildnis, die Berge und ans Meer. privat
Die Memmingerin Elena Schneider lebt mit ihrem Mann direkt in der City von Melbourne. Das ist zwar alles andere als günstig, doch angesichts der riesigen Entfernungen in Australien ein großer Vorteil. Pendler, die täglich vier bis fünf Stunden auf dem Weg von und zu ihrer Arbeit verbringen, sind in der 4,7-Millionen-Metropole keine Seltenheit. "Außerdem gibt's in der City keine giftigen Schlangen, wie etwa im Garten von Derricks Eltern", lacht sie. Auch wenn sie nicht wirklich Angst vor den Kriechtieren habe – "zweimal mit dem Fuß stampfen, dann verziehen die sich schon." So oft wie möglich geht es deshalb zu Ausflügen hinaus in die Wildnis, die Berge und ans Meer. privat
Die Memmingerin Elena Schneider lebt mit ihrem Mann direkt in der City von Melbourne. Das ist zwar alles andere als günstig, doch angesichts der riesigen Entfernungen in Australien ein großer Vorteil. Pendler, die täglich vier bis fünf Stunden auf dem Weg von und zu ihrer Arbeit verbringen, sind in der 4,7-Millionen-Metropole keine Seltenheit. "Außerdem gibt's in der City keine giftigen Schlangen, wie etwa im Garten von Derricks Eltern", lacht sie. Auch wenn sie nicht wirklich Angst vor den Kriechtieren habe – "zweimal mit dem Fuß stampfen, dann verziehen die sich schon." So oft wie möglich geht es deshalb zu Ausflügen hinaus in die Wildnis, die Berge und ans Meer. privat
Die Memmingerin Elena Schneider lebt mit ihrem Mann direkt in der City von Melbourne. Das ist zwar alles andere als günstig, doch angesichts der riesigen Entfernungen in Australien ein großer Vorteil. Pendler, die täglich vier bis fünf Stunden auf dem Weg von und zu ihrer Arbeit verbringen, sind in der 4,7-Millionen-Metropole keine Seltenheit. "Außerdem gibt's in der City keine giftigen Schlangen, wie etwa im Garten von Derricks Eltern", lacht sie. Auch wenn sie nicht wirklich Angst vor den Kriechtieren habe – "zweimal mit dem Fuß stampfen, dann verziehen die sich schon." So oft wie möglich geht es deshalb zu Ausflügen hinaus in die Wildnis, die Berge und ans Meer. privat
Die Memmingerin Elena Schneider lebt mit ihrem Mann direkt in der City von Melbourne. Das ist zwar alles andere als günstig, doch angesichts der riesigen Entfernungen in Australien ein großer Vorteil. Pendler, die täglich vier bis fünf Stunden auf dem Weg von und zu ihrer Arbeit verbringen, sind in der 4,7-Millionen-Metropole keine Seltenheit. "Außerdem gibt's in der City keine giftigen Schlangen, wie etwa im Garten von Derricks Eltern", lacht sie. Auch wenn sie nicht wirklich Angst vor den Kriechtieren habe – "zweimal mit dem Fuß stampfen, dann verziehen die sich schon." So oft wie möglich geht es deshalb zu Ausflügen hinaus in die Wildnis, die Berge und ans Meer. privat

Und es gibt sogar ein paar Parallelen zum heimischen Allgäu. "In Melbourne haben wir das Glück, dass wir so etwas wie Jahreszeiten kennen. Logisch, wenn in Deutschland Sommer ist, ist bei uns Winter. Aber aber man spürt die Unterschiede, was zum Beispiel in Perth an der Südwestküste nicht so ist." Und: Zum Skifahren zieht es sie hin und wieder in die australischen Alpen (die wirklich so heißen): "Ganz so hoch wie die Berge im Allgäu sind die nicht. Aber rund um Melbourne ist es schon auch hügelig. Dort gehen wir oft spazieren und sehen dann Koalas in den Bäumen sitzen", erzählt sie.

Ein bisschen Heimweh nach dem Allgäu

Das schöne Allgäu vermisst sie dennoch. Beim Interview greift sie zu Brezen und Butter. "Schwarzbrot und Brezen fehlen mir in Australien wirklich", sagt sie und unterbricht, um den zwitschernden Vögeln zu lauschen. "Solche Geräusche höre ich in der Innenstadt von Melbourne auch nicht." Immerhin: Auf den guten Allgäuer Emmentaler muss Elena auch "Down Under" nicht verzichten. "Ich habe einen Feinkostladen gefunden, bei dem es Allgäuer Käse gibt. Der ist zwar sauteuer, aber den gibt's halt immer dann, wenn mich das Heimweh besonders überkommt."

Warum sogar australische Politiker auf die junge Allgäuerin hören:
Mit erst 29 Jahren hat Dr. Elena schon 26 Artikel in Fachzeitschriften publiziert, ihre Meinung wird gehört. Derzeit schreibt sie an einem Gutachten für eine Gesetzesvorlage im australischen Parlament, das sich mit der Feinstaub-Problematik beschäftigt. 
Die Diskussionen um Diesel und Fahrverbote in Deutschland hat sie deshalb aufmerksam verfolgt. "In Australien gibt es bisher keine Richtlinien zum Feinstaub. Ich habe mich bei meinem Gutachten für die Gesetzesvorlage deshalb an deutschen und europäischen Vorgaben orientiert", so die Lungen-Expertin.

Zum Glück gibt es da noch ihre Vortragsreisen und Fach-Konferenzen, die sie hin und wieder der Heimat näher bringen. Drei- bis viermal jährlich reist die Memmingerin zu Tagungen um die Welt. Finden die Treffen in Europa statt, verbindet Elena das Berufliche mit dem angenehmen Privaten. "Wenn ich in Madrid oder London bin, reicht es immer für einen Abstecher nach Memmingen", sagt sie. Ihre Familie und ihre Freunde erwarten sie schon sehnsüchtig. "Wirklich enge Freundschaften sind auch durch die Distanz nicht zerbrochen. Und meine Freunde wissen auch, dass ich nur ein sehr enges Zeitfenster habe, wenn ich mal in Deutschland bin."

Lindauer Nobelpreisträger-Tagung:
> 24. bis 29. Juni in Lindau
> seit 1951 jährlich
> Bereiche Physiologie und Medizin, Physik und Chemie wechseln sich ab
> Nobelpreisträger haben Zeit und offenes Ohr für Nachwuchsforscher unter 35
> Strenge Auswahlkriterien: Renomee allein schon durch Teilnahme
> Vorträge, Karrieretalks, Diskussionsgruppen
> Kennenlern-Programm: Bootsausflüge, Theater etc.
> Networking: Vertreter aus anderen Disziplinen, Industrie und Politik anwesend
http://www.lindau-nobel.org

Riesen-Ehre: Einladung zur Nobelpreisträger-Tagung

Das nächste Mal wird sie zu einem ganz besonderen Anlass hier sein. Ende Juni findet in Lindau die jährliche Nobelpreisträger-Tagung statt. 41 Preisträger aus den Bereichen Medizin und Physiologie treffen auf knapp 600 der besten jungen Forscher der ganzen Welt. Eine davon ist Elena, für die die Teilnahme eine riesige Ehre ist. "Das Auswahlverfahren ist wirklich hart. Man musste sich zunächst an der Uni bewerben, danach hat die australische Akademie für Naturwissenschaften nur zehn Leute für den ganzen Kontinent nominiert. Das Komitee in Lindau reduzierte die Zahl nochmals auf sechs bis acht junge Wissenschaftler pro Land."

Ende Juni wird die Memmingerin den renommiertesten Forschern der Welt gegenübersitzen, Small-Talk oder Karrieregespräche mit Nobelpreisträgern führen. Und sie wird auf Vertreter der Pharma-Industrie treffen, die ihr neue Karrieremöglichkeiten bieten. Vielleicht auch in Europa? "Ich kann mir auf jeden Fall vorstellen, irgendwann nach Deutschland zurückzukommen. Derrick lernt auch schon fleißig Deutsch. Wenn's für beide vom Job her passt, kommen wir nach Europa. Erst will ich aber noch meine Studien beenden", sagt sie entschieden. Denn wer weiß: Vielleicht ist Dr. Elena in einigen Jahren wieder auf der Nobelpreisträger-Tagung zu Gast? Dann als Vorbild für die jungen Forscher von morgen.

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