Stolze Eishockey-Jungs!
17.12.2018 Sport & Action

Der gute Geist von Füssen: Die Bilder vom Aufstieg des U20-DEB-Teams

"Diese WM war unbeschreiblich", jubelt der Kaufbeurer Tim Wohlgemuth. Das 19-jährige Supertalent hat mit der deutschen U20-Nationalmannschaft den Aufstieg in die A-Division geschafft. Beim WM-Turnier in Füssen gelangen dem Team fünf Siege in fünf Spielen. Hier gibt's das Fazit nach den tollen Eishockeytagen im Ostallgäu - und die Aufstiegsbilder zum Mitjubeln!

Unter Fußballern erzählt man sich gerne vom guten Geist von Malente. Denn dort, in der Sportschule in Schleswig-Holstein, sei die Nationalmannschaft vor den großen Turniere 1974 und 1990 zur Weltmeister-Elf zusammengewachsen. Als Deutschlands U20-Nationalmannschaft am Samstagabend nach dem fünften Sieg im fünften Spiel bei der Eishockey-B-WM in Füssen ausgelassen über den Turniersieg und damit den Aufstieg in die Top-Division jubelte, sprach auch in der Arena des Bundesleistungszentrums so mancher von eben jenem guten Geist. Dem guten Geist von Füssen.

Schließlich waren sich Verantwortliche, Spieler und Fans einig: Die größte Qualität des Teams war in den vergangenen sieben Turniertagen – bei aller spielerischer und taktischer Klasse – der Zusammenhalt untereinander. 

Eishockey-U20-WM in Füssen

Vor 2.000 Zuschauern bejubelte die deutsche U20-Eishockey-Nationalmannschaft in Füssen den Aufstieg in die A-Division. Unser Fotograf Bene Siegert war mittendrin. Benedikt Siegert
Vor 2.000 Zuschauern bejubelte die deutsche U20-Eishockey-Nationalmannschaft in Füssen den Aufstieg in die A-Division. Unser Fotograf Bene Siegert war mittendrin. Benedikt Siegert
Vor 2.000 Zuschauern bejubelte die deutsche U20-Eishockey-Nationalmannschaft in Füssen den Aufstieg in die A-Division. Unser Fotograf Bene Siegert war mittendrin. Benedikt Siegert
Vor 2.000 Zuschauern bejubelte die deutsche U20-Eishockey-Nationalmannschaft in Füssen den Aufstieg in die A-Division. Unser Fotograf Bene Siegert war mittendrin. Benedikt Siegert
Vor 2.000 Zuschauern bejubelte die deutsche U20-Eishockey-Nationalmannschaft in Füssen den Aufstieg in die A-Division. Unser Fotograf Bene Siegert war mittendrin. Benedikt Siegert
Vor 2.000 Zuschauern bejubelte die deutsche U20-Eishockey-Nationalmannschaft in Füssen den Aufstieg in die A-Division. Unser Fotograf Bene Siegert war mittendrin. Benedikt Siegert
Vor 2.000 Zuschauern bejubelte die deutsche U20-Eishockey-Nationalmannschaft in Füssen den Aufstieg in die A-Division. Unser Fotograf Bene Siegert war mittendrin. Benedikt Siegert
Vor 2.000 Zuschauern bejubelte die deutsche U20-Eishockey-Nationalmannschaft in Füssen den Aufstieg in die A-Division. Unser Fotograf Bene Siegert war mittendrin. Benedikt Siegert
Vor 2.000 Zuschauern bejubelte die deutsche U20-Eishockey-Nationalmannschaft in Füssen den Aufstieg in die A-Division. Unser Fotograf Bene Siegert war mittendrin. Benedikt Siegert
Vor 2.000 Zuschauern bejubelte die deutsche U20-Eishockey-Nationalmannschaft in Füssen den Aufstieg in die A-Division. Unser Fotograf Bene Siegert war mittendrin. Benedikt Siegert
Vor 2.000 Zuschauern bejubelte die deutsche U20-Eishockey-Nationalmannschaft in Füssen den Aufstieg in die A-Division. Unser Fotograf Bene Siegert war mittendrin. Benedikt Siegert
Vor 2.000 Zuschauern bejubelte die deutsche U20-Eishockey-Nationalmannschaft in Füssen den Aufstieg in die A-Division. Unser Fotograf Bene Siegert war mittendrin. Benedikt Siegert
Vor 2.000 Zuschauern bejubelte die deutsche U20-Eishockey-Nationalmannschaft in Füssen den Aufstieg in die A-Division. Unser Fotograf Bene Siegert war mittendrin. Benedikt Siegert
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Vor 2.000 Zuschauern bejubelte die deutsche U20-Eishockey-Nationalmannschaft in Füssen den Aufstieg in die A-Division. Unser Fotograf Bene Siegert war mittendrin. Benedikt Siegert
Vor 2.000 Zuschauern bejubelte die deutsche U20-Eishockey-Nationalmannschaft in Füssen den Aufstieg in die A-Division. Unser Fotograf Bene Siegert war mittendrin. Benedikt Siegert
Vor 2.000 Zuschauern bejubelte die deutsche U20-Eishockey-Nationalmannschaft in Füssen den Aufstieg in die A-Division. Unser Fotograf Bene Siegert war mittendrin. Benedikt Siegert
Vor 2.000 Zuschauern bejubelte die deutsche U20-Eishockey-Nationalmannschaft in Füssen den Aufstieg in die A-Division. Unser Fotograf Bene Siegert war mittendrin. Benedikt Siegert
Vor 2.000 Zuschauern bejubelte die deutsche U20-Eishockey-Nationalmannschaft in Füssen den Aufstieg in die A-Division. Unser Fotograf Bene Siegert war mittendrin. Benedikt Siegert
Vor 2.000 Zuschauern bejubelte die deutsche U20-Eishockey-Nationalmannschaft in Füssen den Aufstieg in die A-Division. Unser Fotograf Bene Siegert war mittendrin. Benedikt Siegert
Vor 2.000 Zuschauern bejubelte die deutsche U20-Eishockey-Nationalmannschaft in Füssen den Aufstieg in die A-Division. Unser Fotograf Bene Siegert war mittendrin. Benedikt Siegert
Vor 2.000 Zuschauern bejubelte die deutsche U20-Eishockey-Nationalmannschaft in Füssen den Aufstieg in die A-Division. Unser Fotograf Bene Siegert war mittendrin. Benedikt Siegert
Vor 2.000 Zuschauern bejubelte die deutsche U20-Eishockey-Nationalmannschaft in Füssen den Aufstieg in die A-Division. Unser Fotograf Bene Siegert war mittendrin. Benedikt Siegert

Der Kaufbeurer Tim Wohlgemuth, einziger Allgäuer im Team, meinte nach dem abschließenden 6:1-Erfolg gegen Frankreich lachend: „Wir hatten zwar mit Hendrik Hane auch einen guten Torwart. Aber ich glaube, mindestens 90 Prozent hat der riesige Teamgeist ausgemacht. Wir sind mit unseren Aufgaben gewachsen, diese WM war unbeschreiblich.“ Der 19-Jährige, der seit dem Sommer beim ERC Ingolstadt in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) spielt, hat mit einem Treffer und drei Torvorlagen einen Teil zum Gesamterfolg beigetragen. Die persönliche Statistik war für ihn aber zweitrangig. Wohlgemuth sagte: „Meine eigene Leistung ist mir total egal. Ich habe bislang mit der Nationalmannschaft noch nichts erreicht. Das ist mein erster Aufstieg und es ist einfach nur großartig.“

Jeder, der diese Woche in Füssen gespielt hat, kann mächtig stolz auf sich und seine Leistung sein.
DEB-Präsident Franz Reindl

Die ersten Gratulanten in der Kabine waren die beiden obersten Funktionäre des Deutschen Eishockey-Bundes: Präsident Franz Reindl und Sportdirektor Stefan Schaidnagel. „Jeder, der diese Woche in Füssen gespielt hat, kann mächtig stolz auf sich und seine Leistung sein. Ich habe es fast nicht für möglich gehalten, dass sich eine Mannschaft derart steigern und durchgehend auf einem solchen Niveau spielen kann“, sagte Reindl. Der Verbandspräsident sprach gar von einem „riesigen Schritt“.

Jetzt geht's gegen Kanada, Russland oder Schweden

Er meinte weiter: „Dieser Erfolg bedeutet einen großen Vorteil für die nachfolgenden Generationen. Denn die, die jetzt kommen, haben das Glück, dass sie schon ganz oben spielen können.“ Der Triumph im Allgäu bringe aber auch viel Arbeit mit sich. „Wir müssen künftig noch besser ausbilden, um auch in dieser Spielklasse zu bleiben“, sagte Reindl. 2019 warten nun mit den großen Eishockey-Nationen wie Kanada, Russland oder Schweden ganz andere Kaliber. „Das sind die nächsten Prüfsteine. Aber ich bin positiver Dinge, denn zehn Spieler aus dieser Mannschaft gehören altersbedingt auch nächstes Jahr noch zur U20. Und die sind dann bereits eingespielt“, meinte Sportdirektor Schaidnagel aus Sonthofen.

Auch organisatorisch fällt das Fazit der B-Weltmeisterschaft im Bundesleistungszentrum überaus positiv aus. Vor allem die Stimmung in der Füssener Arena wurde seitens der Verantwortlichen gelobt. Zum letzten Turnierspiel Deutschlands gegen Frankreich kamen 2.000 Zuschauer, im Schnitt waren es bei den Partien der DEB-Auswahl jeweils 1.500. Schaidnagel: „Man hat gesehen, dass Eishockey die Leute begeistert. Uns zeigt das: Wir sind mit unserer Arbeit auf dem richtigen Weg.“

Auch im Internet war das Turnier gefragt. Alle 15 Begegnungen wurden übertragen, insgesamt verfolgten weltweit fast 35.000 Nutzer den Livestream. Kommentiert wurde dieser vom erst 15-jährigen Paul Fritzsche. Der Landshuter war angetan vom spielerischen Niveau der Nachwuchsteams und jubelte freilich auch über den Erfolg der Gastgeber: „Es war der Hammer wie die Jungs gekämpft und kombiniert haben.“

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