Sauerei an Kreisstraße
15.05.2019 Hier & Heute

Aufregung um mysteriösen Knochenberg im Unterallgäu!

Ob das ein Fall für "Bones - Die Knochenjägerin" ist? In Wolfertschwenden im Unterallgäu sorgt ein mysteriöser Knochenfund für Aufregung. Ein Unbekannter hat in einer Straßenbucht entlang der Kreisstraße MN 19 eine große Menge Tierknochen abgelegt. Bürgermeister Karl Fleschhut spricht von einer "riesengroßen Sauerei". Für Unverständnis sorgt bei ihm, dass die Gebeine trotz mehrfacher Hinweise noch nicht beseitigt wurden. Doch dafür musste erst ermittelt werden, wer überhaupt zuständig ist. Wer das ist und wie es jetzt weitergeht, erfährst Du hier.

Bürgermeister Karl Fleschhut macht aus seinem Ärger keinen Hehl. "Ich habe so einen dicken Hals", sagt er im allgaeu.life-Gespräch. Zielscheibe seiner Wut: der bislang unbekannte Verursacher der tierischen Knochenreste ("am liebsten würde ich ihn bei Wasser und Brot drei Wochen lang mit seinen Knochen ins Feuerwehrhaus sperren") und das Landratsamt Unterallgäu ("Ich habe heute Morgen bei denen angerufen, dass endlich etwas passiert").

Denn seit "mindestens 10 Tagen" liege der seltsame Knochenhaufen für jedermann ersichtlich am Rand der "Äußeren Bahnhofstraße", die das Gewerbegebiet Thal nahe der A7 mit dem Ortskern verbindet. Täglich rauschen zahlreiche Autofahrer an der Stelle vorbei - mit bestem Blick auf die unappetitlichen Hinterlassenschaften. Fast jeden Tag bekomme Fleschhut Beschwerden von Bürgern, dass die Gemeinde die Knochen doch endlich entfernen solle.

Knochenfund in Wolfertschwenden

Nach Ansicht der Fotos handelt es sich bei den Knochen vermutlich um Überreste eines großen und eines kleinen Wiederkäuers, sagt die Bad Wörishofer Tierärztin Gerda Hitzler. Also womöglich: Rind und Schaf. Davon geht auch der Wolfertschwender Bürgermeister aus. Am morgigen Donnerstag sollen die Knochen entsorgt werden. Daniel Halder
Nach Ansicht der Fotos handelt es sich bei den Knochen vermutlich um Überreste eines großen und eines kleinen Wiederkäuers, sagt die Bad Wörishofer Tierärztin Gerda Hitzler. Also womöglich: Rind und Schaf. Davon geht auch der Wolfertschwender Bürgermeister aus. Am morgigen Donnerstag sollen die Knochen entsorgt werden. Daniel Halder
Nach Ansicht der Fotos handelt es sich bei den Knochen vermutlich um Überreste eines großen und eines kleinen Wiederkäuers, sagt die Bad Wörishofer Tierärztin Gerda Hitzler. Also womöglich: Rind und Schaf. Davon geht auch der Wolfertschwender Bürgermeister aus. Am morgigen Donnerstag sollen die Knochen entsorgt werden. Daniel Halder
Nach Ansicht der Fotos handelt es sich bei den Knochen vermutlich um Überreste eines großen und eines kleinen Wiederkäuers, sagt die Bad Wörishofer Tierärztin Gerda Hitzler. Also womöglich: Rind und Schaf. Davon geht auch der Wolfertschwender Bürgermeister aus. Am morgigen Donnerstag sollen die Knochen entsorgt werden. Daniel Halder
Nach Ansicht der Fotos handelt es sich bei den Knochen vermutlich um Überreste eines großen und eines kleinen Wiederkäuers, sagt die Bad Wörishofer Tierärztin Gerda Hitzler. Also womöglich: Rind und Schaf. Davon geht auch der Wolfertschwender Bürgermeister aus. Am morgigen Donnerstag sollen die Knochen entsorgt werden. Daniel Halder
Nach Ansicht der Fotos handelt es sich bei den Knochen vermutlich um Überreste eines großen und eines kleinen Wiederkäuers, sagt die Bad Wörishofer Tierärztin Gerda Hitzler. Also womöglich: Rind und Schaf. Davon geht auch der Wolfertschwender Bürgermeister aus. Am morgigen Donnerstag sollen die Knochen entsorgt werden. Daniel Halder
Nach Ansicht der Fotos handelt es sich bei den Knochen vermutlich um Überreste eines großen und eines kleinen Wiederkäuers, sagt die Bad Wörishofer Tierärztin Gerda Hitzler. Also womöglich: Rind und Schaf. Davon geht auch der Wolfertschwender Bürgermeister aus. Am morgigen Donnerstag sollen die Knochen entsorgt werden. Daniel Halder
Nach Ansicht der Fotos handelt es sich bei den Knochen vermutlich um Überreste eines großen und eines kleinen Wiederkäuers, sagt die Bad Wörishofer Tierärztin Gerda Hitzler. Also womöglich: Rind und Schaf. Davon geht auch der Wolfertschwender Bürgermeister aus. Am morgigen Donnerstag sollen die Knochen entsorgt werden. Daniel Halder
Nach Ansicht der Fotos handelt es sich bei den Knochen vermutlich um Überreste eines großen und eines kleinen Wiederkäuers, sagt die Bad Wörishofer Tierärztin Gerda Hitzler. Also womöglich: Rind und Schaf. Davon geht auch der Wolfertschwender Bürgermeister aus. Am morgigen Donnerstag sollen die Knochen entsorgt werden. Daniel Halder

Das Problem: Die Kreisstraße liegt zwar im Gemeindegebiet, zuständig dafür ist jedoch der Landkreis Unterallgäu. "Mein Bauhofleiter hat schon vor Tagen einen Hinweis gegeben. Das hätte längst weggerräumt werden müssen", sagt Fleschhut, der deshalb am Mittwochmorgen selbst zum Telefon griff und sich bei der Behörde in Mindelheim beschwerte.

Doch auch dort ist man nur bedingt zuständig, heißt es auf Nachfrage. Denn die Straßenbucht, in der die Tierknochen liegen, gehört bereits zum Grundstück des Umspannwerks der LEW in Wolfertschwenden. "Wenn sich der Verursacher nicht feststellen lässt, ist der Grundstückseigentümer verpflichtet, den Unrat zu beseitigen", klärt eine Behördensprecherin auf. 

Die Polizei habe den Lechwerken vor Tagen einen entsprechenden Hinweis gegeben. "Ich habe in der Zwischenzeit immer mal wieder ein LEW-Auto dort gesehen, aber passiert ist nichts", sagt auch Bürgermeister Fleschhut. 

Bis jetzt. Am Mittwochnachmittag erfuhr allgaeu.life: Die LEW hat die Tierkörperbeseitigungsanstalt Kraftisried beauftragt, die Tierknochen am Donnerstag abzuholen. Die Kosten dafür trägt vorerst das Energieversorgungsunternehmen.

Woher die Knochen kommen und wer sie dort abgelegt hat, das interessiert nicht nur die vielen Autofahrer - sondern auch die Polizei. Rechtlich betrachtet handelt es sich um "unerlaubte Abfallentsorgung", klärt Polizeisprecher Christian Eckel auf. "Wir haben versucht zu ermitteln, wer die Überreste dort abgelegt hat." Ohne einen Zeugen kommt die Polizei allerdings nicht weiter. "Wir gehen davon aus, dass es sich um Schlachtabfälle handelt", sagt Eckel und schließt damit die Akte 'Knochenberg'.

Am Donnerstag hat der mysteriöse Knochenspuk von Wolfertschwenden dann hoffentlich ein Ende.


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