Besuch in Memmingen
21.10.2019 Hier & Heute

"Auf einen Kaffee": Worüber Markus Söder mit Allgäuer Bürgern diskutierte

So voll ist das Cafe Klatschmohn der Unterallgäuer Werkstätten nicht jeden Tag. Am heutigen Montag platzte die Behinderteneinrichtung in Memmingen aus allen Nähten – Ministerpräsident Markus Söder hatte sich angekündigt, um mit rund 50 Lesern der Allgäuer Zeitung fast anderthalb Stunden zu reden und zu diskutieren. „Auf einen Kaffee mit dem Ministerpräsidenten“ heißt das neue Format, mit dem der CSU-Chef auf Initiative der Zeitung und des Bürgerbeauftragten der Staatsregierung, Klaus Holetschek, mehr Bürgernähe schaffen will.

Es war ein Schnelldurchgang durch einen breiten Themenmix: Da ging es um Landwirtschaft, Pflege, Schule, Ausbildung, Umwelt, Wohnen, Inklusion und das Ehrenamt. Zu jedem Bereich gab es seitens der Teilnehmer einen Experten, der mit Söder jeweils zehn Minuten über „sein“ Thema sprach.

Da wollte beispielsweise Irene Richter von der Diakonie vom Ministerpräsidenten wissen, was er für pflegende Angehörige tut, damit diese nicht selbst zum Pflegefall werden. Söder verwies auf die 1.000 Euro Pflegegeld, die der Freistaat bereit stelle – das sei einmalig in Deutschland. Es fehle aber an Kurzzeitpflegeplätzen „zum Durchschnaufen“ für die Angehörigen und ambulante Angebote, räumte Söder ein.

Der Unterallgäuer Landwirt Stefan Bögle wies auf die schlechte Stimmung unter seinen Kollegen hin. Söder gab ihm Rückendeckung: „Bayern ohne Bauern geht nicht!“ Das Image der Landwirte müsse verbessert werden. Dazu plane seine Regierung eine Kampagne.

Nöte plagen auch Schulleiterin Dagmar Trieb: Mangelnde technische Ausstattung und zu wenig Personal für Schüler mit Problemen. Mehr Stellen für Schulpsychologen und Sozialarbeiter seien bereits geschaffen, sagte Söder – allerdings sei es schwierig, sie besetzt zu bekommen. Daher suche Bayern nun deutschlandweit – und locke mit einer besseren Bezahlung als in anderen Bundesländern.

Das Thema „Überregulierung“ und „Mangel an Ehrenamtlichen“ sprach Michael Ruppert an, Vorsitzender des Memminger Fischertagsvereins. „Wir brauchen Korridore der Freiheit“, betonte Söder und kündigte ein „Sorgentelefon“ als unbürokratische Anlaufstelle für die Vereine an.

Söder in MM

„Auf einen Kaffee mit dem Ministerpräsidenten“ heißt das neue Format, in dem sich Markus Söder den Fragen der Bürger stellt. Am Montag war er im Café Klatschmohn in Memmingen zu Gast - die Veranstaltung wurde von AZ-Redaktionsleiter Uli Hagemeier moderiert. Hier gibt's die Fotos. Ralf Lienert
„Auf einen Kaffee mit dem Ministerpräsidenten“ heißt das neue Format, in dem sich Markus Söder den Fragen der Bürger stellt. Am Montag war er im Café Klatschmohn in Memmingen zu Gast - die Veranstaltung wurde von AZ-Redaktionsleiter Uli Hagemeier moderiert. Hier gibt's die Fotos. Ralf Lienert
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„Auf einen Kaffee mit dem Ministerpräsidenten“ heißt das neue Format, in dem sich Markus Söder den Fragen der Bürger stellt. Am Montag war er im Café Klatschmohn in Memmingen zu Gast - die Veranstaltung wurde von AZ-Redaktionsleiter Uli Hagemeier moderiert. Hier gibt's die Fotos. Ralf Lienert
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„Auf einen Kaffee mit dem Ministerpräsidenten“ heißt das neue Format, in dem sich Markus Söder den Fragen der Bürger stellt. Am Montag war er im Café Klatschmohn in Memmingen zu Gast - die Veranstaltung wurde von AZ-Redaktionsleiter Uli Hagemeier moderiert. Hier gibt's die Fotos. Ralf Lienert
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In Sachen „Sozialer Wohnungsbau“ sei die Landesregierung bereits aktiv, entgegnete Söder auf die Frage von Adelheid Franz. Damit schneller gebaut werden könne, werde die Bauordnung „entschlackt“.
Beim neuen „Kaffee“-Gesprächsformat soll es nicht bleiben. Alle offene gebliebenen Fragen und Anliegen will Bürgerbeauftragter Holetschek beantworten.

Die Resonanz im Publikum fiel unterschiedlich aus – von „zu knapp und oberflächlich“ bis „ein guter, offener Ansatz, der fortgesetzt werden sollte“. Schüler Jonas Eisner brachte es so auf den Punkt: „Herr Söder hat zwar meine Fragen nicht beantwortet – aber das gibt mir den Schub, mich weiter beim Thema Klimaschutz zu engagieren!“

Etwas Konkretes für Memmingen bleibt aber auf jeden Fall von Söders Besuch: Die Stadt wird mit einem neuen und eigenständigen Sachgebiet „Landarztquote“ Standort des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). 21 neue Mitarbeiter gibt es. Derzeit wird die Anmietung von Diensträumen vorbereitet und die Stellenausschreibungen laufen, ergänzte Klaus Holetschek.

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