"Geh ma hoam"
06.08.2018 Sehen & Hören

Allgäuer Abiturient sahnt mit Kurzfilm ab. Wir zeigen Dir seinen ausgezeichneten Beitrag

Wer unser Allgäu mit all seinen schönen Plätzen genauso liebt wie wir, sollte diesen Film auf keinen Fall verpassen!  Der Heimatfilm „Geh ma hoam“ von Simon Niedermaier (18) und weiteren Abiturienten eines Gymnasiums in Türkheim (Unterallgäu), zeigt, wieso das Allgäu spannend ist.

Simon, was bedeutet Heimat denn jetzt für Dich?

Simon: Für mich einfach die Leute in meinem Umfeld die das Allgäu so machen wie’s eben ist: zünftig, bunt und wild.

Wie kam’s zu dem Heimatfilm?

Simon: Jaa, hauptsächlich durch meine Schule (Joseph-Bernhart Gymnasium Türkheim) -  da gab’s in der Oberstufe das P-Seminar „Heimatfilm“ …und dann ist das ganze Ding irgendwie ins Rollen gekommen.

Hier siehst Du Simons Kurzfilm "Geh ma hoam" in voller Länge:

Worum geht’s genau? Auf was kann sich der Zuschauer freuen?

Simon: Die P-Seminarler und ich sind losgezogen und haben ganz unterschiedliche Menschen befragt, was Heimat für sie persönlich bedeutet. Grundlage dafür war der Fragenkatalog Heimat von Schriftsteller Max Frisch. An dem haben wir uns bedient und alles ein bisschen variiert. Der Zuschauer kann sich drüber freuen, Menschen zu sehen, die das Allgäu ähnlich lieben wie er selbst – uns Allgäuer eben! (lacht)

Wie war das Feedback?

Simon: Das war echt gut und auch eine Bestätigung für die ganze Arbeit. Da steckt einfach viel Herzblut drin! Wir haben dann auch den schwäbischen P-Seminar Preis gewonnen und wurden auf dem Bayrischen Kinder-und Jugendfilmfestival ausgezeichnet. Beim Bauchkino und Kopfgefühl des Bayerischen Jugendrings haben wir auch noch nen Geldpreis abgestaubt und bei der Premiere im Kino Türkheim war’s so voll, dass nicht mal  jeder nen Platz bekommen hat.

Du bist ja echt aktiv hier im Allgäu  was steht sonst noch so an Projekten an?

Simon: Ich lauf‘ viel bei Bands mit und film auch ab und an Musikvideos wie zum Beispiel bei der Band „Remedy“ aus Bayreuth- die sind übrigens klasse, die Jungs (ein Video siehst Du hier)!  In nächster Zeit helf ich in München bei einem Projekt mit, dort mach ich Lichttechnik. Ich werde auch auf jeden Fall im Bereich Kamera studieren- das war’s also noch nicht von mir!

Welches Projekt hat Dir bis jetzt am meisten Spaß gemacht und was am wenigsten? Gab’s da ne krasse Erfahrung?

Simon: Puuh.. was davon kann ich jetzt sagen (lacht). Nein, also Musikvideo sind immer echt cool. Geanu wie Festivals - da komm ich immer in den Backstage-Bereich rein. Einmal war ich auf nem Dreh, der länger ging und die haben mir versprochen, was zu Essen bereitzustellen. Letztlich saß ich dann irgendwo in der Pampa. Zum Glück gab's eine andere Gruppe, die ein Kuchenbuffet hatte. Das war meine Rettung.

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