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Helmut Weihele: Seine Karriere in Bildern

1972 übernahm Helmut Weihele mit 32 Jahren die Position des Spielgruppenleiters für die A-Klasse Süd, die B-Klasse Oberallgäu sowie C-Klassen Kempten und Oberallgäu. Zuvor spielte er selbst aktiv Fußball, bis ein Schien- und Wadenbeinbruch seine Karriere zunächst beendete. Ein Intermezzo bei der Ringer-Abteilung des SV 29 Kempten dauerte nur vier Jahre. AZ-Archiv
Viele Jahre lang regierten Helmut Weihele (links) und sein Ostallgäuer Kollege Karl Kracker aus Ronsberg den Allgäuer Fußball. Liebend gerne legten sich beide mit den „Großkopferten“ aus der Bezirkshauptstadt Augsburg an, die sie liebevoll die „Datschiburger“ nannten. Mit Manfred Güller und Armin Klughammer lieferten sie sich bei den Tagungen in Irsee heiße Wortgefechte. Manfred Rapp/AZ-Archiv
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Seine Pfeife war lange das Markenzeichen von Helmut Weihele… Hermann Ernst/AZ-Archiv
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… ebenso wie seine weiße Helmut-Schön-Mütze, die jahrzehntelang sein Haupt bedeckte. „Die trag ich seit 1961, als ich in einer Baustoff-Firma gearbeitet habe“, sagte Weihele 1997, als das gute Stück schon 36 Jahre alt war. Erika Bachmann/AZ-Archiv
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Nach 33 Jahren als Spielgruppenleiter war 2006 Schluss. Weihele wurde bei seiner Verabschiedung im Kemptener Stift mit höchsten Weihe(le)n geehrt. Nachdem er landläufig als „der König vom Allgäu“ bezeichnet wurde, gab’s zum Abschied standesgemäß die Insignien der Macht: einen Umhang, ein Zepter und eine Krone. Seine Gattin Herta (links), die er gerne als „Regierung“ bezeichnete, nahm’s mit Humor. Hermann Ernst/AZ-Archiv
Ganz zurückziehen aufs Altenteil wollte sich Weihele aber nicht. Als Bezirksehrenamtsreferent des Bayerischen Fußballverbandes warb er dafür, dass die ehrenamtliche Arbeit in den Sportvereinen entsprechend honoriert wird. Weihele war Stammgast bei Jahreshauptversammlungen, wo er zahlreiche Fußball-Abteilungen mit der silbernen oder goldenen Raute auszeichnete. Hier ein Foto aus dem Juni 2008 mit dem ebenfalls vor Kurzem verstorbenen Vorsitzenden des SV 29 Kempten, Gerhard Reichert (links). Eddi Nothelfer/AZ-Archiv
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Ein „richtig großes Ding“ in der Funktionärslaufbahn von Helmut Weihele war der Bezirksehrenamtstag 2008 in Kempten. Im vollbesetzten Kornhaus zeichnete Weihele die vielen „Helden des Alltags“ aus, ohne die ein Vereinsleben nicht funktionieren würde. Das war dem gebürtigen Bobinger ein ähnlich großes Anliegen wie zuvor in den 1970er-Jahren in die Integration der sogenannten Gastarbeiter-Vereine. AZ-Archiv
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Zu seinem 70. Geburtstag lud Weihele neben dem BLSV-Kreisvorsitzenden Benno Glas (links) auch seine „langjährigen Kollegen und Widersacher aus Augsburg“ Manfred „Mandi“ Güller (Zweiter von links) und Armin Klughammer (rechts) ein. Sein Spruch „Wir haben im Allgäu schon Hallenfußball gespielt, da hat Hannibal die Elefanten noch nach Augsburg getrieben“, durfte auch an diesem Abend nicht fehlen. Michael Oswald/AZ-Archiv
BFV-Mitarbeitertagung
Bei der BFV-Mitarbeitertagung im Ostallgäuer Irsee war Weihele jahrelang der Bruder Barnabas des schwäbischen Fußballs. Am Mikrofon bewies er auch im hohen Alter, hier ein Foto aus dem September 2012, noch sein kabarettistisches Talent. Walter Brugger/AZ-Archiv
2013 ließ Helmut Weihele auch das Amt des Ehrenamtsbeauftragten ruhen. Dieses Foto aus dem Oktober 2013 bei einer Ehrung in Marktoberdorf dürfte einer der letzten offizielle Auftritte von Weihele gewesen sein. Am vergangenen Dienstag verstarb Weihele im Alter von 78 Jahren in Kempten. Klaus Sorg/AZ-Archiv
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